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Schnell belastbare Zahlen beim Unternehmenszukauf erreichen (M&A)

Unternehmen mit mehreren Standorten haben häufig bereits mehr als eine ERP-Lösung implementiert. Wir erleben diese Situation besonders oft bei Unternehmenszukäufen oder Fusionen. Das Harmonisieren der ERP-Systeme aller Gesellschaften ist ein teurer, langwieriger Prozess mit vielen Risiken. Zur Steuerung der Gruppe benötigen Entscheider aber kurzfristig belastbare, vergleichbare Zahlen. Wie kann das erreicht werden?

 

Das Reporting folgt dem Business und nicht dem ERP

Wir haben bisher nur Gruppenentscheider getroffen, die ein möglichst einheitliches Reporting über alle Unternehmen Ihrer Gruppe haben wollten. Bei den Gesprächen über die Inhalte des Reportings war den Entscheidern nicht wichtig, ob es sich um Daten aus SAP, Dynamics AX/BC oder Sage handelte. Im Kern waren die Anforderungen meist systemübergreifend gleich. Es ging häufig um konsolidierte Ansichten, die eine gruppenweite Normierung erforderten und damit noch unabhängiger von den zugrundeliegenden ERP-Systemen waren. Abweichende Anforderungen fanden wir bei unterschiedlichen Geschäftsmodellen der Tochtergesellschaften. Völlig unabhängig davon, ob die Töchter gleiche oder unterschiedliche ERP-Systeme verwendeten. Die entwickelten Reportings und Dashboards stellten stets die strategischen Ideen der Entscheider dar. Die ERP-Systeme mussten lediglich die erforderlichen Daten liefern.

 

Daten systemunabhängig bereitstellen

Wenn das Business das Reporting vorgibt, dann gibt das Reporting auch das Datenmodell vor. Wenn wir beispielsweise das Konzept eines konsolidierten Finanzreportings erstellten, dann wussten wir aus den Anforderungen, was dafür benötigt wurde (das Hauptbuch und die Nebenbücher, Stammdaten wie Sachkonten, Debitoren, Kreditoren, Anlagen, Kostenstellen, Kostenträger, etc.). Angenommen, wir wollten die Daten aus drei unterschiedlichen ERP-Systemen im Reporting verwenden (z.B. SAP, ProAlpha und DATEV). Jedes dieser drei komplexen Softwareprodukte bildete die Finanzdaten völlig unterschiedlich in den eigenen Datenbanken ab. Für ein belastbares, pflegbares Reporting hätten wir die Daten aus mindestens zwei der drei Systeme umformatieren müssen, um eine einheitliche Datengrundlage für die Auswertungen zu erhalten. Die Datenmodelle von ERP-Systemen sind generell dafür optimiert, Daten sehr schnell zu erfassen und zu verarbeiten. Das erschwert Auswertungen auf diesen Datenmodellen meist deutlich. Wir gewännen also ein einheitliches Datenmodell, das sehr umständlich auszuwerten ist. In solchen Fällen haben wir ein intuitiv verständliches, den Anforderungen folgendes Datenmodell erstellt und in einem separaten Data Warehouse realisiert. Die Daten aus den Quellsystemen wurden automatisch abgeholt, umformatiert und zur gleichförmigen Auswertung bereitgestellt. Es entstand stets eine zukunftsfähige Datenschicht für das Board und für die Tochterunternehmen. Weitere Zukäufe oder Änderungen in der ERP-Landschaft werden in das allgemeine Format übertragen. Das Reporting muss nicht mehr verändert werden.

Gruppenweites Finanzreporting realisieren wir so häufig, dass wir standardisierte Datenmodelle mitbringen, die nur noch gefüllt werden müssen. Durch die einheitliche Datenstruktur können wir Ihnen sogar fertige, strategische Power-BI-Dashboards anbieten, die Sie ohne Mehraufwand einfach ausprobieren können.

 

Ein Data Warehouse zügig und bezahlbar entwickeln

Mit TimeXtender, unserem Werkzeug zur Data-Warehouse-Automation, ist es möglich, das beschriebene  Szenario in sehr kurzer Zeit zu realisieren. TimeXtender erstellt aus einfacher Low-Code-Entwicklung hochoptimierten Data-Warehouse-Source-Code. Auf diese Weise kann ein komplexes Modern Data Estate viel schneller entwickelt werden, als es mit den klassischen Entwicklungsumgebungen jemals möglich wäre. Der intuitive Low-Code-Ansatz von TimeXtender erlaubt es zu dem, dass unsere Wirtschaftsfachleute den wesentlichen Anteil bei der Umsetzung selbst übernehmen. Die Informatiker werden nur für anspruchsvolle Anforderungen gebraucht. Das reduziert den Kommunikationsaufwand erheblich und beschleunigt das Projekt noch einmal zusätzlich.

Sie haben Mitarbeiter, die sich um den Aufbau Ihres Reportings kümmern sollen? Mit TimeXtender können Sie auch selbständig ein professionelles, modernes Data Warehouse entwickeln. Wir teilen unser Wissen gern mit Ihnen und stehen bei Bedarf auch gern als Mitarbeiter zur Seite.

 

Fazit: Es ist möglich, kurzfristig Überblick über alle Gesellschaften zu gewinnen, wenn Sie Ihre Auswertungslandschaft mit einem Data Warehouse standardisieren.

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